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Anton („Toni“) Innauer wurde am 01.April 1958 in Bezau (Vorarlberg) geboren. Er besuchte die Volks- und Hauptschule in Bezau und wechselte später zum Schigymnasium Stams, wo er 1979 seine Matura ablegte. Ab 1981 studierte er an den Universitäten in Innsbruck und Graz Lehramt für Philosophie/Psychologie und Sport mit Abschluss 1987.
Zu Beginn seiner Karriere spezialisierte sich Toni Innauer nicht direkt für das Skispringen, sondern war bis 1970 Skirennläufer im alpinen Bereich. Erst 1971 wechselte er zum Skispringen und wurde bereits 1973 in die österreichische Nationalmannschaft aufgenommen. 1975 und 1976 wurde er Junioren-Europameister. Im gleichen Jahr gewann er auch die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Innsbruck. Während dieser Olympischen Spiele gelang es ihm auch als erstem Springer von allen 5 Kampfrichtern die Ideal-Haltungsnote 20 zu erhalten. 1976 war es auch, als Toni Innauer in Oberstdorf zweimal den Weltrekord verbesserte. Zuerst sprang er auf 174m, später verbesserte er sie Weite auf 176m. 1977 holte er sich dann bei der Skiflug-WM in Vikersund die Silbermedaille 1980 war für Toni Innauer ein Jahr der Höhen und Tiefen. Zuerst konnte er in Lake Placid (USA) seinen Olympiasieg feiern und wurde zudem noch Weltmeister. Kurze Zeit danach musste er jedoch verletzungsbedingt seine aktive Laufbahn beenden.
Toni Innauer ließ sich davon jedoch nicht unterkriegen. Bereits 1980 begann er damit Vorträge über die Themen Ernährung, Bewegung und Selbstmotivation zu halten. Auch nach dem Abschluss seines Studiums setzte er seine Tätigkeit als Vortragender und Seminarleiter fort. Außerdem legte er die Prüfungen als staatliche Trainer allgemein, Spezialtrainer für Skispringen und Skilanglauf sowie als staatlicher Tennislehrer ab. 1992 brachte er sein Buch „Der kritische Punkt“ heraus.
Von 1989-92 war Innauer Nationaltrainer in Österreich. Seit 1993 ist er Sportdirektor des ÖSV.